Der Zweck einer Heizung (der Beitrag zur Wärme) ist es, die Unterschiede zwischen den verschiedenen Faktoren so auszugleichen, dass die gewünschte Temperatur in einem Gebäude aufrechterhalten werden kann. In der Praxis ist sowohl die Beanspruchung durch das Klima (Aussentemperatur, Sonnenschein, Wind) als auch der Beitrag zur Wärme, d.h. die Heizleistung, zeitlich variabel. Unterschiede können langandauernd sein, wie z.B. Jahreszeiten, oder nur kurze Zeit andauern, wie wenn die Sonne durch Wolken verdeckt wird, oder ein Raum voller Menschen ist oder die Tür geöffnet wird. Die Wärmespeicherfähigkeit der einzelnen Gebäudeteile ist bei kurzzeitigen Unterschieden von grosser Bedeutung. Einer der wichtigsten Vorteile eines elektrischen Heizungssystems ist die einfachere, schnellere und genauere Möglichkeit der Temperaturregelung als bei jedem anderen Heizsystem. Es ist allerdings extrem wichtig, das richtige Steuer- und Regelsystem auszuwählen - dies entscheidet über Komfort und Energieverbrauch.